Katze

Darmstädter Echo vom 23. November 2001

Beethoven und Queen

Konzert des Roßdörfer Akkordeonorchesters

ROSSDORF. Viele der rund fünfhundert Konzertbesucher waren der Meinung, sie hätten das beste Konzert gehört, das das Roßdörfer Akkordeonorchester je gegeben hat. Es zumindest das vielseitigste.

Neben Klassikern wie Ludwig van Beethoven, Dimitri Schostakowitsch und Edvard Grieg zählten auch "Deep Purple", Freddie Mercurys "Queen" und Tom Jones zum Repertoire der vier Spielgruppen, die zum letzten Mal unter der musikalischen Leitung von Uwe Halm auftraten.

Im kommenden Jahr scheidet Halm aus privaten Gründen aus und macht Platz für eine Nachfolgerin.

Das Roßdörfer Akkordeonorchester zeigte, wie abwechslungsreich das gelegentlich immer noch belächelte Instrument sein kann. Dem zehnköpfigen Schülerorchester, dem Jugendorchester mit elf Spielern, den Wiedereinsteigern der Q Q Chá Chas und dem Ersten Orchester war es gelungen, das Publikum zu begeistern.

Auch unter neuer musikalischer Leitung werde sich das Roßdörfer Orchester weiterentwickeln, versprach die Vereinsvorsitzende Christel Lang. Nach Angaben von Vereinssprecher Ralf-Rainer Damm gibt es in Deutschland weit mehr als hundert Akkordeonorchester und Harmonikaspielgruppen, "doch vielleicht nur ein Dutzend von ihnen kann einen so kraftvollen Klangkörper auf die Bühne bringen, wie dies dem Roßdörfer Akkordeonorchester gelingt", ist der Vereinssprecher von den Leistungen überzeugt.

nk
Darmstädter Echo, 2001-11-23